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Für Lehrer, Pädagogen, Jugendämter und Sozialarbeiter
Warum klassische Suchtprävention viele Jugendliche nicht mehr erreicht und was stattdessen funktioniert
Wie interaktive Workshops Jugendliche dazu bringen, ihr eigenes Verhalten zu verstehen und neue Wege im Umgang mit Druck und Emotionen zu entwickeln
Für wen ist das?
Dieses Angebot richtet sich an:
  • Lehrer und Schulleitungen
  • Schulsozialarbeiter und Pädagogen
  • Sozialarbeiter und Träger
  • Jugendämter und Fachstellen
die in ihrem Alltag erleben, dass Jugendliche…
  • sich zunehmend zurückziehen oder auffällig verändern
  • durch Gespräche kaum noch erreichbar sind
  • in riskante Verhaltensmuster abrutschen
  • oder erste Anzeichen von Suchtverhalten zeigen
und bei denen klassische Präventionsformate oder Gespräche nicht mehr Wirkung zeigen.
Kommt ihnen das bekannt vor? (PROBLEM)
Warnzeichen sind längst da
Viele Fälle werden erst dann ernst genommen, wenn Konsum, Schulabbruch, massive Konflikte oder Jugendhilfemaßnahmen bereits im Raum stehen.
Man sieht seit Wochen, dass etwas nicht stimmt. Der Jugendliche wirkt unkonzentriert, gereizt, oftmals müde und sein Verhalten ist unberechenbar.
Doch bei jedem Versuch ein Gespräch in die Gänge zu setzen, kommt widerstand zurück.
Man merkt, da steckt mehr dahinter, doch der Jugendliche bleibt unzugänglich.
Klassische Prävention funktioniert nicht
Die meisten Formate sind zu theoretisch oder zu schulisch. Jugendliche merken sofort, ob jemand nur ein "Programm runterredet“ oder wirklich weiß wovon er spricht.
Bei Workshops sitzt die Hälfte der Klasse am Handy.
Man versucht ihnen klar zu machen, das ... schlecht ist und sie reißen nur Witze über diese Themen.
Und genau die Jugendlichen, die es am meisten brauchen, ziehen sich zurück, blocken alles ab oder steigen innerlich aus.
Die meisten glauben (HYPOTHESE)
Die meisten glauben
Sucht beginnt erst, wenn Drogen, Alkohol oder sonstige Substanzen im Spiel sind.
Erst, wenn etwas "offensichtliches" passiert, handelt es sich um ein akutes Problem.
Man sieht erste Anzeichen, wie erhöhte Reizbarkeit, aber stempelt es ab als nur eine "Phase" oder "die Pubertät".
Und der richtige Eingriff, passiert dann wenn der Konsum klar sichtbar wird und es zu Eskalationen kommt.
Aber ab da... ist es schon zu spät.
Die Wahrheit
Doch, Konsum ist meistens nur die Spitze des Eisbergs.
Sucht beginn dort, wo Jugendliche nicht mehr wissen, wie sie mit sich selbst umgehen sollen.
Sie ziehen sich zurück, sind überfordert und sehen Medien, Drogen und Alkohol als ihren sicheren Hafen.
Sobald Muster wie, Unruhe, Reizbarkeit etc... entstehen, ist die Sucht schon lange Teil des Lebens.
Genau hier ist der Moment, der entscheidet:
Ob man den Jugendlichen noch erreichen kann oder ob er sich komplett vom System distanziert.
Wie Suchtverhalten bei Jugendlichen wirklich entsteht
Belastung und Auslöser
Suchtverhalten beginnt meist mit psychischer Belastung. Dazu gehören Stress in der Schule, Überforderung, familiäre Probleme oder Schwierigkeiten, mit Gefühlen wie Angst, Frust oder Traurigkeit umzugehen. Da Jugendliche ihre Emotionen oft noch nicht ausreichend regulieren können, entsteht das Bedürfnis nach schneller Entlastung.
Hinzu kommt, dass viele Jugendliche sich in einer Phase der Identitätssuche befinden und keine klaren Antworten auf grundlegende Fragen wie „Wer bin ich?“, „Wie gehe ich mit Druck um?“ oder „Wo gehöre ich dazu?“ finden.
Erste Bewältigung durch Verhalten oder Konsum
Um diese Belastung zu reduzieren, greifen Jugendliche auf bestimmte Verhaltensweisen oder Substanzen zurück, etwa Gaming, Social Media oder Alkohol. Diese führen kurzfristig zu positiven Gefühlen oder lenken von Problemen ab und das Gehirn speichert diese Erfahrung als hilfreich ab.
Gewohnheit und psychische Abhängigkeit
Durch Wiederholung wird das Verhalten zur Gewohnheit. Der Jugendliche nutzt es zunehmend gezielt, um Stress oder negative Gefühle zu bewältigen. Andere Strategien geraten in den Hintergrund und das Verhalten gewinnt an Bedeutung im Alltag. Es entwickelt sich eine psychische Abhängigkeit.
Kontrollverlust und Sucht
Schließlich kommt es zum Kontrollverlust. Das Verhalten oder der Konsum wird gesteigert, da die durch Wiederholung an Wirkung nachlässt. Trotz negativer Folgen, wie schulischen Problemen oder Konflikten, wird weitergemacht. Der Jugendliche ist abhängig, da er das Verhalten nicht mehr eigenständig kontrollieren kann und sich ohne dieses unwohl fühlt.
Die Realität
Bei Jugendlichen bringt es sich nichts, ihnen mit mehr Druck entgegenzukommen oder versuchen zu erklären, warum ihr Verhalten "nicht richtig" ist.
Es braucht Verständnis für ihre Situation. Es bedarf die Fähigkeit, hinzugehen und zu sagen "Ich verstehe dich". Erst durch dieses Verständnis entsteht Veränderung.
Dadurch beginnen die Jugendlichen sich selbst besser zu verstehen. Sie können ihre Emotionen genau einordnet und wissen, wie sie destruktive Verhaltensmuster bei sich selbst erkennen und verhindern. Durch dieses Selbstverständnis ändert sich auch langfristig der Umgang mit sich selbst.
Wie die Workshops Jugendliche erreichen
Dass ich heute jungen Menschen als Trainer für Suchtprävention und Gewaltprävention helfen kann, erscheint mir heute noch jeden Tag als ein Geschenk.
Meine Erfahrungen mit der Sucht haben mich nicht gebrochen. Auch nicht die damit verbundenen verlorene Selbstbestimmung, innere Leere, inneren Ängste, Unerfülltheit und Unruhe.
Ich bin froh, dass ich diesen Hintergrund heute nutzen kann, um zu helfen. Auch dann, wenn nichts mehr zu helfen scheint.
Workshop‒Format
  • 3-6 Stunden
  • Online oder vor Ort
  • Interaktiv
  • Für Schulen & Fachstellen
Themen im Workshop
In den Workshops werden folgende Themen direkt angesprochen:
  • Identität
  • Druck
  • Selbstbild
  • Umgang mit Emotionen
Erfahrung & Umsetzung
Seit über 15 Jahren halte ich Vorträge und biete Workshops zu verschiedenen Themen in den unterschiedlichsten Einrichtungen und Unternehmen. Mein Wissen biete Hilfe zur Selbsthilfe, um sich weiter zu entwickeln oder Probleme in den Griff zu bekommen und meine Workshops hinterlasse tiefgehende Eindrücke und fördern ein Umdenken für ein erfülltes, eigenbestimmtes sowie einzigartiges Leben.
Ich kenne diesen Weg, ich bin ihn selbst gegangen.
Es ist 2005. Ich sitze völlig mittellos nach einem absoluten Höhenflug im Drogenmilieu hochgradig alkohol- und drogenabhängig in einer geschlossenen Anstalt und habe nicht die leiseste Ahnung, was in meinem Leben eigentlich passiert ist.
Mit 22 Jahren stand ich am Abgrund. Zigaretten und Alkohol bestimmten mein Leben, kurz darauf folgten THC, Amphetamine, Ecstasy, LSD, Kokain und alles, was verfügbar war. Vom Kleindealer zur Beschaffungskriminalität war es kein weiter Weg. Ich kannte es nicht anders und hielt dieses Leben für normal.
Mit dem Entschluss, das zu verändern, begann ein Weg, der mich heute dorthin gebracht hat, wo ich jetzt stehe: in die Arbeit mit Jugendlichen. Heute arbeite ich mit genau den Themen, die ich selbst erlebt habe und weiß, wie diese Dynamiken entstehen, wie sie sich anfühlen und warum klassische Ansätze oft nicht greifen.
Seit über X Jahren halte ich Vorträge und Workshops in Schulen, Einrichtungen und Bildungsträgern und arbeite täglich mit Jugendlichen, Lehrern, Pädagogen und sozialen Einrichtungen. Meine Arbeit basiert auf gelebter Erfahrung, pädagogischer Ausbildung und jahrelanger Praxis in der Jugendarbeit.
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Wenn Sie merken, dass klassische Prävention an ihre Grenzen stößt und Sie nach einem Ansatz suchen, der Jugendliche wirklich erreicht:
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